Innovationspotenziale von PAT in der Biotechnologie

Mini-Symposium zum Thema „Innovationspotenziale von prozessanalytischen Werkzeugen in der Biotechnologie – Bio-PAT“: Prozessschritte optimieren – Neue Potentiale für die Biotechnologie, 2016

Innovationen sind die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, die ihren Ursprung immer häufiger an den Schnittstellen zwischen interdisziplinären Fachrichtungen finden. Um Potenziale zur verstärkten Zusammenarbeit von Akteuren aus den Bereichen Sensorik, Prozessmonitoring und Diagnostik für die Biotechnologie zu erschließen, fand im Dezember 2016 in den Räumen der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft ein Mini-Symposium zum Thema „Innovationspotenziale von prozessanalytischen Werkzeugen (PAT) in der Biotechnologie“ statt. Das Programm kann hier als download sowie am Ende dieses Beitrages eingesehen werden.

PAT umfasst Methoden zur Analyse und Kontrolle von Stoffen und Produktionsprozessen in verschiedenen Herstellprozessen und ist in der chemischen Industrie seit Langem etabliert. Aufgrund der Adaption dieser Prozesse auf den Bereich der Biotechnologie eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Qualität des Produktes während und nach dem Herstellprozess zu überwachen und somit auch die Produktqualität zu verbessern. Diesen Herausforderungen stellt sich auch das kürzlich gegründete Netzwerk „Bio-PAT“.

Nach dem Symposium hatten die Besucher auch die Gelegenheit, das neu fertig gestellte Technikum des Fachgebiets Bioverfahrenstechnik (Institut für Biotechnologie) an der TU Berlin zu besuchen. Dies wurde im Newsletter der TU Berlin festgehalten.

 

Programm Symposium „Innovationspotenziale im Bereich Process Analytical Technologies“

Ort: Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW), Ackerstraße 76, Aufgang A

13.00 – 13.30 Eröffnung: Prof. Dr. Peter Neubauer (Fachgebietsleiter Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin) und Dr. Christine Missler (ZMDB, Berlin)
13.30 – 13.50 Vorstellung des Netzwerkes Bio-PAT: Dr. Stefan Junne (FG Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin)
13.50 – 14.20 Tropfenbasierte Mikrofluidik – Screening Technologie für Biotechnologie und Life-Sciences: Dr. Alexander Groß (FG Physikalische Chemie / Mikroreaktionstechnik, Technische Universität Ilmenau)

Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft I
14:20 – 14:35 Prozess- und Produktentwicklungen auf Basis von Reststoffen: Thomas Grimm (ANiMOX GmbH, Berlin)
14:35 – 14:50 Schneller, kleiner, genauer – der bioelektronische Werkzeugkoffer für die Prozessanalyse: PD Dr. Mario Birkholz (IHP, Frankfurt-Oder)
14:50 – 15:05 Einsatz von PAT am Beispiel eines in-line MIR-Spektroskopie-Sensors zur Überwachung / Steuerung von Fermentationsprozessen: Dr. Joachim Venus (ATB, Potsdam)
15:05 – 15:20 Optisches Prozessmonitoring in hochkonzentrierten Bioprozessen mittels Photonendichtewellen-Spektroskopie: Lena Bressel (PDW Analytics GmbH, Potsdam)
15.20 – 15.45 Pause

Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft II
15.45 – 16.00 Analysenmethoden zur Bewertung mikrobieller Bioprozesse: Dr. Alexander Angersbach (EloSystems GbR, Berlin)
16.00 – 16.15 Automatische in-situ Mikroskopie zur Echtzeitanalyse von Partikeln in chemischen & biologischen Prozessen: Jörn Emmerich (SOPAT GmbH, Berlin)
16.15 – 16.30 KNAUER Technologien für die Prozess Analytik: Dr. Marc Diener (Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH, Berlin)
16.30 – 17:00 Optimierungs-basierte Prozessführung für die Polyhydroxyalkanoat-Produktion im Fed-batch durch Entwicklung von Soft-Sensoren: Dr. Silvia Ochoa Càceres (Institut für Chemieingenieurwesen, Universität Antioquia, Medellín, Kolumbien)

Wissenschaft vor Ort: FG Bioverfahrenstechnik, Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin
17.30 Eröffnung BVT-Technikum
17.45 Laborrundgang
18.45 Get Together
20.00 Ende der Veranstaltung


  • 19. Juli 2019